Funktionen

Funktionen des Kassensystems: vom Bonieren bis zur Auswertung

Bestellung, Küche und Bar, Tische, Reservierung, Kassieren, Personal, Lager und Auswertung arbeiten in einem System auf einer gemeinsamen Datenbasis, bedient im Browser auf den Geräten, die Sie schon haben. Diese Seite nennt zu jedem Bereich den Stand – und beginnt mit den Grenzen.

Zu jedem Bereich steht der Stand je Zugang. „Browser: Verfügbar“ heißt: heute im Betrieb nutzbar – das gilt für jeden Bereich dieser Seite außer den Abholbestellungen, die bewusst eingeschränkt sind. „In Entwicklung“ und „Geplant“ betreffen immer nur die Mitarbeiter-App (in Entwicklung), nie den Browser.

Grenzen

Was WMS-Gastro nicht leistet

Fünf Punkte, die ein Kassenvergleich zuerst klären sollte. Sie stehen hier oben, damit Sie sie nicht erst im Angebot lesen.

  • Keine Fiskalfunktionen, keine TSE. WMS-Gastro enthält keine technische Sicherheitseinrichtung (TSE), keinen DSFinV-K-Export, keinen Kassenabschluss und kein Kassenbuch. Welche Anforderungen an die Kassenführung für Ihren Betrieb gelten, klären Sie mit Ihrer steuerlichen Beratung; WMS-Gastro trifft dazu keine Zusagen.
  • Keine Kassenhardware. Bondrucker, Kassenschubladen und Kartenterminals werden nicht angebunden. Die Zahlart wird erfasst, Belege druckt der Browser.
  • Kein Rechnungssplitting. Getrennte Rechnungen bietet WMS-Gastro nicht; eine Bestellung wird als Ganzes kassiert.
  • Kein Betrieb ohne Internet. Fällt die Verbindung im Haus aus, lässt sich nicht weiterarbeiten. Für Catering oder Marktstände ohne verlässliches Netz ist WMS-Gastro die falsche Wahl.
  • Ein Betrieb, kein Filialverbund. Mehrere Standorte verwaltet WMS-Gastro nicht; jeder Betrieb arbeitet in seiner eigenen Umgebung.

Was WMS-Gastro zur Kassenführung leistet und was nicht

Was wir ausdrücklich nicht behaupten

Service

Bestellverwaltung für den Service

Browser:VerfügbarMitarbeiter-App:In Entwicklung

Aufgenommen wird am Tisch, nicht auf dem Block: Ihr Team boniert im Browser, etwa am Tablet. Die Küche sieht die Position ohne Neuladen. Jede Bestellung durchläuft einen klaren Lebenszyklus von der Aufnahme bis zur Bezahlung, jede Position führt ihren eigenen Status. Mengen lassen sich ändern, Positionen nachbestellen, und Statuswechsel sind auch rückwärts möglich, wenn im Stoßbetrieb etwas falsch gemeldet wurde. Stornierungen sind nur mit Begründung möglich.

Für einfache Fälle genügt der Schnellabschluss in einem Schritt. Der Stand jeder Bestellung ist für Service und Küche jederzeit sichtbar – weniger Rückfragen, weniger Zettelwirtschaft.

Für den Servicebetrieb unterwegs entsteht dieselbe Bestellaufnahme gerade in der Mitarbeiter-App – im Entwicklungsstand ist sie dort bereits umgesetzt.

Produktüberblick: WMS-Gastro als Gesamtsystem
Bestellübersicht des Service mit den Reitern Aktive Bestellungen (18), Noch nicht bezahlt und Bestellverlauf. Darunter drei Bestellkarten für Tisch T1, T5 und T6: je Position Menge, Einzelpreis und ein Status, meist Ausstehend, einmal In Zubereitung; zwei Karten zeigen die Gesamtsumme und Knöpfe für Dringend für Küche, Bearbeiten, Jetzt bezahlen und Abschließen.
BeispieldatenBestellübersicht im Service: aktive Bestellungen als Karten, jede Position mit eigenem Status, dazu Schnellabschluss und Bezahlen je Bestellung.
Produktion

Küchen- und Bar-Display

Browser:VerfügbarMitarbeiter-App:In Entwicklung

Die Reihenfolge entscheidet die Wartezeit, nicht der Zuruf. In der Küche läuft ein eigenes Display mit den offenen Positionen; die Bar erhält dieselbe Ansicht, gefiltert auf Getränke, mit eigenen Rollen für Küchen- und Barpersonal. Abgearbeitet wird per Statuswechsel direkt am Display.

  • Offene Positionen als Karten, eingefärbt nach Wartezeit – Schwellwerte legen Sie fest.
  • Stationen bestimmen je Produkt oder Kategorie: Küche oder Bar.
  • Neue Bestellungen kommen ohne Neuladen an, mit Ton und Hinweis.
Betriebstypen mit getrennter Küche und Bar
Küchenanzeige mit zwei Bestellkarten: Tisch 5, seit drei Minuten, mit Wiener Schnitzel vom Schwein, Kichererbsen-Burger und Rote-Bete-Tatar, alle In Zubereitung; Tisch 4, seit zwei Minuten, mit Entenbrust mit Orangenjus und Garnelen in Knoblauchöl, beide Ausstehend, und Lammrücken mit Kräuterkruste In Zubereitung. Jede Karte zeigt Bestellnummer, Status, laufende Wartezeit und einen grünen Fortschrittsbalken; am unteren Rand beginnt die nächste Karte, Tisch 10, Ausstehend.
BeispieldatenKüchenanzeige im Demo-Betrieb: offene Bestellungen als Karten mit laufender Wartezeit und Status je Position.

Bis hierher: Bestellung, Gastbestellung, Küche und Tischplan. Ob das zu Ihrem Haus passt, hängt am Betriebstyp – fünf sind durchgerechnet.

Buchung

Reservierungen mit öffentlicher Buchungsseite

Browser:VerfügbarMitarbeiter-App:In EntwicklungGäste:Verfügbar

Ihr Betrieb erhält eine eigene öffentliche Buchungsseite: Gäste wählen Termin und Personenzahl im Kalender, das System prüft die Kapazität je Zeitfenster und lehnt Anfragen oberhalb der Grenze ab. Sitzdauer, Slot-Intervall, maximale Gästezahl pro Zeitfenster und eine Walk-in-Reserve konfigurieren Sie selbst.

Über einen persönlichen Link sehen, ändern oder stornieren Gäste ihre Reservierung und melden Verspätungen – ohne Konto. Bestätigungen und Erinnerungen versendet das System automatisch per E-Mail. Ihr Team sieht neue und geänderte Reservierungen live in der Verwaltung – weniger Telefonate und automatischer Schutz vor Überbuchungen.

Öffentliche Buchungsseite des Demo-Betriebs: Felder für Anzahl Gäste, Service, Sitzplatz mit der Wahl zwischen keiner Präferenz, innen und Terrasse, Bereich und Allergien. Darunter der Abschnitt Datum und Uhrzeit mit einer Erklärung der Farben und dem Monatskalender Oktober 2026: der 21. dunkel als gewählter Tag, die Tage davor und die Montage ausgegraut, die übrigen Tage frei; am unteren Rand die Legende verfügbar, ausgewählt, voll, geschlossen.
BeispieldatenÖffentliche Buchungsseite eines Demo-Betriebs: Gästezahl, Sitzbereich, Hinweise zu Allergien und ein Kalender, der freie und ausgebuchte Tage unterscheidet.
Kassieren

Zahlungserfassung und Online-Zahlung

Browser:VerfügbarMitarbeiter-App:In EntwicklungGäste:Verfügbar

Kassiert wird bar oder mit Karte am Terminal, das Sie schon haben. Die Zahlart vermerkt WMS-Gastro in der Bestellung; eine technische Anbindung von EC- oder Kartenterminals besteht nicht, und Belege druckt der Browser.

Zusätzlich können Gäste am Tisch online per Stripe bezahlen; den Betrag berechnet das System serverseitig aus den Bestellpositionen. Trinkgeld erfassen Sie über Prozent-Vorschläge oder als Aufrundung, jeweils mit klarer Zuordnung zum Kellner.

Zwei Grenzen gehören hierher, beide aus dem Abschnitt oben: WMS-Gastro enthält keine Fiskalfunktionen, und getrennte Rechnungen bietet es nicht. Eine Bestellung wird als Ganzes kassiert.

Wie Zahlungen technisch abgesichert sind

Zahlen

Auswertungen und Export

Browser:VerfügbarMitarbeiter-App:Geplant

Umsatz, Trinkgeld und Bestellzahlen werten Sie über frei wählbare Zeiträume aus. So entscheiden Sie über Speisekarte, Einkauf und Personaleinsatz auf Basis Ihrer eigenen Zahlen.

  • Aufgeschlüsselt nach Tag, Produkt, Kategorie, Tisch und Kellner.
  • Kennzahlen aus dem Reservierungsgeschäft, darunter abgelehnte Überbuchungen.
  • Export als CSV- oder Excel-Datei zur Weiterverarbeitung.
Auswertungsseite für den laufenden Monat, 1. bis 31. Oktober 2026, mit Zeitraumauswahl, Schnellauswahl und Export als CSV oder Excel; Kennzahlen für Gesamtumsatz, Trinkgeld, Gesamtkosten, Gesamtgewinn, Bestellungen, durchschnittlichen Umsatz pro Kunde und Reservierungen, darunter die Reservierungen nach Quelle und Status und der Umsatzverlauf bis zum 20. Oktober.
BeispieldatenAuswertung über einen frei gewählten Zeitraum, exportierbar als CSV oder Excel. Die abgebildeten Beträge stammen aus einem Testbetrieb, nicht von einem Kunden.

Weitere Funktionsbereiche

Personal

Zeiterfassung, Dienstplan, Rollen

Browser:VerfügbarMitarbeiter-App:In Entwicklung

Ihre Mitarbeiter erfassen Arbeitszeiten mit Beginn, Ende und Pausen – auf Wunsch gebunden an einen QR-Code im Betrieb und ergänzt um eine optionale GPS-Prüfung. Laufende Schichten sehen Sie live, Einträge lassen sich nachträglich korrigieren.

Im Dienstplan planen Sie die Schichten Ihres Teams, Arbeitsverträge verwalten Sie mit PDF-Vertragsvorlagen im System. Den Zugriff regeln sechs feste Rollen im Betrieb – vom Inhaber über Verwaltung, Service, Küche und Bar bis zum Empfang –, dazu kommt der Lieferantenzugang ohne eigenen Betrieb. Die mobile Zeiterfassung ist in der Mitarbeiter-App (in Entwicklung) umgesetzt und getestet, aber noch nicht veröffentlicht; Dienstplanung und Personalverwaltung bleiben im Browser.

Rollen und Berechtigungen auf der Sicherheitsseite

Warenwirtschaft

Lager und Wareneinsatz

Browser:VerfügbarMitarbeiter-App:Geplant

Sie verwalten Lagerartikel und Lieferanten, erfassen Bestellungen an Lieferanten samt Wareneingang und hinterlegen Rezepturen zur Ermittlung des Wareneinsatzes je Gericht. Mindestbestandswarnungen melden, wenn Artikel zur Neige gehen. Das ergibt einen nachvollziehbaren Bestandsüberblick und eine kalkulierbare Kostenbasis für Ihre Speisekarte – ohne separates Werkzeug neben der Kasse.

Produktliste, gefiltert auf die Kategorie Getränke: sieben Artikel von Mineralwasser 0,25 l bis Pils 0,3 l, jeder mit Foto, Name, Zutaten, Kategorie, Unterkategorie, Preis und Kosten; darüber die Kategoriefilter Alle Kategorien, Getränke, Desserts, Hauptgericht, Beilagen und Vorspeisen und die Unterkategorien Alkoholfrei, Bier, Cocktails, Heißgetränke und Wein.
BeispieldatenSpeisekartenpflege eines Demo-Betriebs: Jeder Artikel trägt Kategorie, Preis und – für die Kalkulation – die hinterlegten Kosten.
Mehrsprachigkeit

Oberfläche in acht Sprachen

Browser:VerfügbarMitarbeiter-App:GeplantGäste:Verfügbar

Die Bedienoberfläche ist in acht Sprachen angelegt: Deutsch, Englisch, Spanisch, Katalanisch, Französisch, Bulgarisch, Hindi und Chinesisch (vereinfacht). Menütexte und andere betriebsspezifische Inhalte pflegen Sie je Sprache selbst; Exporte aus der Auswertung tragen lokalisierte Spaltenüberschriften. Das zahlt sich aus, wenn Ihre Gäste aus dem Ausland kommen – bei deutschem Stammpublikum nicht.

Ebenfalls enthalten

Was sonst noch zur Plattform gehört

Ohne Zusatzmodul, im selben System, auf denselben Daten:

  • Datenexport und Löschantrag

    Der Inhaber lädt die Daten seines Betriebs selbst herunter und beantragt die Löschung selbst; ausgeführt wird sie nach 30 Tagen, aufbewahrungspflichtige Unterlagen bleiben erhalten.

    Browser:Verfügbar

  • Rollen, Rechte und Module

    Sechs Module lassen sich pro Betrieb abschalten; fünf davon setzt der Server vollständig durch. Die Abschaltung von Küche und Bar wirkt auf die Stations- und Anzeigeeinstellungen, nicht auf den Bestellweg. Sechs Rollen im Betrieb haben je einen festen, serverseitig geprüften Rechteumfang; die siebte Rolle ist der Lieferantenzugang ohne Betrieb.

    Browser:VerfügbarMitarbeiter-App:In Entwicklung

  • Betriebseinstellungen

    Öffnungszeiten, Steuersätze, Zahlungsarten, E-Mail-Versand, Reservierungsregeln und Küchenstationen stellen Sie selbst ein.

    Browser:Verfügbar

  • Gästefeedback

    Rückmeldung im Browser nach dem Besuch, auf Wunsch mit Weiterleitung zur Bewertungsseite.

    Browser:VerfügbarGäste:Verfügbar

  • Abholbestellungen

    Öffentlicher Bestelllink ohne Tisch-PIN – ohne Abholzeit, ohne Vorbestellung, ohne Lieferdienst.

    Browser:Teilweise verfügbarGäste:Teilweise verfügbar

  • Rechnungskunden

    Firmenkunde einer Bestellung zuordnen; der Beleg trägt Firmenname und Steuernummer.

    Browser:VerfügbarMitarbeiter-App:Geplant

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